Musik

Published on April 20th, 2015 | by Valentin Martin

0

Die Frankfurter Musikmesse 2015 und ihre Gitarren – Was wurde erwartet, was wurde erfüllt?

 

Davor

So, endlich ist es so weit. Nach einem weiterem Jahr des Wartens, kann ich getrost sagen: „ich geh auf die Frankfurter Musikmesse!“.
Wie jedes Jahr ein Aufgebot an Musikequipment und Instrumenten, tollen Bands und vielem mehr. Großes wird erwartet, großes wird aufgeboten und für jeden Musikfanatiker sollte etwas zu finden sein.
Sehr interessiert mein altes Gitarristenherz, was sich bei dem Equipment von Fractal Audio Systems ändern wird, oder in den neuen  Metal- und Allrounder- Serien von Firmen wie Jackson, PRS, Ibanez, uvm.
Auch in der Abteilung Jazz-Gitarre gibt es sicher einiges zu erhoffen, selbstredend wird Jens Ritter mit dabei sein, kann es selbst kaum erwarten was sich bei seinem Modell, der Princess Isabella getan hat.

Vor allem aber interessieren mich die Signatureinstrumente der Periphery-Gitarristen..

 

photo

Mark Holcomb mit seiner PRS Mark Holcomb limited Edition

 

+ PRS Mark Holcomb limited Edition

was diese Modelle von PRS so interessant macht, ist die Tatsache, dass sie eine längere Mensur als die normalen PRS-Modelle(25″, bzw. 635 mm) haben. Sie wurde erhöht auf die klassische Fender-Mensur(25.5″, bzw. 648 mm) was bei tieferen Tunings oder größeren Händen, oder beidem zugleich helfen soll

 

8517420171_a72dde541f_b

Jake Bowen mit seiner Ibanez JBM 100

 

 

 

IMG_8136

Misha Mansoor mit seinen Modellen „Bulb“ & „Juggernaut“ (verfügbar in 6&7-String-Version)

der wesentliche Unterschied zwischen der JUGGERNAUT und der BULB werden die Bundeinlagen sein. Beide Modelle wird es in etlichen Finishes geben, wer genauer nachschauen will: www.jacksonguitars.com

 

Auch Mayones werden diesses Jahr besucht, so wie Strandberg Guitarworks

 


Danach

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich einerseits zwar enttäuscht wurde, aber andererseits auch sehr positiv überrascht wurde.

Kontra:
Eine herbe Enttäuschung für mich als Vintage-Gitarren-Fan war die Tatsache, dass weder Fender, PRS, Strandberg Guitarworks, Ritter Instruments  noch die Marshall Amps  dieses Jahr nicht vertreten waren.
Für mich sehr schade, da ich mir vor allem von der Unterfirma von Fender „Jackson Guitars“ sehr viel erhofft hatte, von den Signature-Modellen von Misha Mansoor. Auch PRS habe ich wegen der Mark Holcomb-Signature sehr gemisst. Ein Grund für ihr fehlen, war wohl die Tatsache,  dass die  Frankfurter Messestände-Preise lächerlich hoch sind, und für die Firmen nach der NAMM in den USA ein  Besuch bei der Messe in Frankfurt fern jeder Notwendigkeit war.

 

Pro:

Positiv war für mich der Besuch bei  Aristides aus Holland,  mit ihren Modellen 060, 070, 080 sowie 010.
Die Besonderheit aller Gitarren ist, dass sie aus einem Material namens „Arium“ gefertigt sind. Wer mehr darüber wissen will kann gern auf deren Website gehen: www.aristidesinstruments.com
Ansonsten haben mich Tausch Custom Guitars sehr angesprochen und Claas Guitars, die ein zwar optisch sehr gewöhnungsbedürftiges Gitarrendesign haben allerdings sind all ihre Instrumente sehr ausgewogen, liegen angenehm in der Hand, und aufgrund der bei den meisten Modellen vorhandenen Headless-Konstruktion kein Bisschen kopflastig, und im stehen wahnsinnig angenehm zu spielen.

00_Claas-Guitars_Moby-Dick_1714

Claas Guitars – Moby Dick(8-String-Version)

 

 

Auch im Bereich der Einsteigerinstrumente, beziehungsweise im Bereich des Einstegerbudgets gab es einiges zu finden und so lies es sich Ibanez mal wieder nicht lausen brillante Serien für unter 1000 €(im Durchschnitt) hinzustellen.
Was hier vor allem auf meine Faszination und Neugier traf, war die Fanned-Fret-Version der 7&8-String Iron Label.

+ Erklärung

Kurz zur Erläuterung:  Unter einem sogenannten Fanned-Fret-Griffbrett versteht man nichts anderes als, anders bei normalen Gitarren welche nur eine Mensur von zum Beispiel 648 mm(25.5″) haben, die Kombination zweier Mensuren, bei den tieferen Saiten logischerweise eine längere Mensur als bei den Hohen.  Das ganze ergibt dann eine Fächerartige Anordnung der Bünde. Was diese Erfindung so interessant macht, ist die Tatsache, dass es bei den tieferen Saiten einen weniger matschigen Ton gibt, ohne die Intonation der höheren Saiten zu beeinflussen.
image_17

das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen, auch wenn das Klientel sehr eindeutig ist

 

 

 


Fazit: Ich erhoffe mir, dass es nächstes Jahr doch mehr zu sehen gibt, allerdings hat mir das was ich gesehen habe, sehr sehr gut gefallen. Ich kanns kaum erwarten nächstes Jahr wieder dabei zu sein!

Lasst doch einen Kommentar da, und nächstes Jahr könnt ihr euch gern mal in melden, dass man sich vielleicht mal zu einem kleinem Trupp zusammenschließen und die Messe gemeinsam erobern kann! Buyah und Peace out!

 

 


About the Author

Was will denn eigentlich dieser zu groß geratene Lauch als Autor auf dieser Seite? Nun, um ehrlich zu sein, kann ich es keinem von euch verübeln, wenn er gerade vor seinem PC sitzt und sich diese Frage stellt. Der simple Grund dafür ist meine Leidenschaft für Musik, Gitarren, Musikequipment, Filmen, Games und auch zur Sprache. Also wenn ihr des masturbierens oder ähnlichem überdrüssig seid, bleibt doch und schaut euch um!



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to Top ↑